Monika Schandl ] Anhand von selbst erstelltem Notenmaterial und Transkriptionen alter traditioneller Klezmerstücke wird auf die verschiedenen Aspekte dieser Musik eingegangen, wobei sich theoretische und praktische Arbeit ergänzen, und zum Verständnis der zum Klingen gebrachten Klezmermusik beiträgt:
Ziele
| Ein wichtiges Ziel soll ein freies, befreites Musizieren im Rahmen der Klezmermelodien sein, losgelöst von starren, klassischen Konzepten und Vorgaben. | |
| Der musikalische Horizont des Teilnehmers soll durch diese Art der Musik in all ihrer Vielschichtigkeit und Gefühlsbetontheit erweitert werden, und dadurch auch Auswirkungen auf sein sonstiges Musizieren in anderen Stilen haben. | |
| Es sollen Anregungen und Rüstzeug (Literatur, CDs, Notenmaterial, weiterführende Themen, usw.) zu weiterer selbständiger Arbeit gegeben werden. | |
| Durch ein Ineinandergreifen von Theorie und Praxis, natürlich auch mit Diskussionsmöglichkeiten, soll ein Gesamtbild des musikkulturellen Phänomens "Klezmer" gegeben werden. |
Theoretische und praktische Arbeit
| Vermittlung von viel Hintergrundwissen, z. B. Geschichte, Ursprung und Entwicklung der Klezmermusik | |
| theoretische Auseinandersetzung mit Klezmermusik, typische Modi, Instrumentation, musikalische Strukturen | |
| verschiedene Formen, von der Doina bis zum Bulgar werden erarbeitet | |
| Erarbeiten verschiedener Arrangements, abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten | |
| kritisches Betrachten verschiedener Interpretationen - Klezmer-Revival | |
| spezielle Spieltechniken in der Klezmermusik | |
| verschiedenste Verzierungsarten und -möglichkeiten, Aufführungspraxis | |
| Improvisation in der Klezmermusik - Stilfragen | |
| Interpretationsarten, Variationen ... | |
| Hinführen der Musiker zum speziellen Klezmersound - durchbrechen von Konventionen | |
| Einzelunterricht - wenn zeitlich möglich |